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N E W S L E T T E R  Oktober 2019
zu neuen Wohnformen und verbindlichen Nachbarschaften

Inhalt          Tragen Sie Ihr gemeinschaftliches Wohnprojekt auf unserer Website ein!


Aktuelles und Informationen

Programm jetzt online - 12. Nds. Fachtag Wohnen im Alter des Niedersachsenbüro: "Wohnprojekte 2.0 - Impulsgeber für zukunftsfähige Gemeinschaften vor Ort", 28.11.2019, Oldenburg

Der Fachtag findet statt in Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und der Stadt Oldenburg.

Thema des Fachtags ist der Beitrag gemeinschaftsorientierter Wohnformen zum Aufbau zukunftsfähiger lokaler Gemeinschaften. 
Dabei spielen Kooperationen mit anderen Akteuren eine maßgebliche Rolle: Durch die Integration von Pflege-, Unterstützungs- und Beratungsangeboten, aber auch durch bürgerschaftlich getragene Strukturen wie Nachbarschaftshilfen, Sozialgenossenschaften oder Bürgervereine, können Menschen im gewohnten Umfeld alt werden. Im Kern beleuchten wir im Rahmen des Fachtags vier Best-Practice-Projekte verschiedener Initiatoren, die aufzeigen, wie zukunftsfähige Gemeinschaften im Sinne des 7. Altenberichtes aufgebaut werden können. Erfahrungswissen soll geteilt und Impulse für den Start neuer Projekte gegeben werden.  

Mit Beiträgen von Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Deutsches Institut für Urbanistik Berlin (difu) und Dr. Romy Reimer, Projektleitung Bundesmodellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung.

Vorgestellt und diskutiert werden vier Best-Practice-Projekte:
* Gemeinsam in Donnerschwee, Oldenburg (initiiert durch Stiftungen)
* Gemeinsam Wohnen in Selsingen (privat initiiert)
* Gemeinsam wohnen mit der AWO in Bolzum (initiiert durch Wohlfahrtsverband)
* Wohnen im Apfelgarten in Schwarmstedt (kommunal initiiert)

Das Grußwort spricht Staatssekretär Heiger Scholz, Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Programm.
Anmeldung.


Fortbildung des Niedersachsenbüro: "Ambulant betreute Wohngemeinschaften: Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Fördermöglichkeiten", Mo 25.11.19, 10-16 Uhr, Hannover

Ambulant betreute Wohngemeinschaften ermöglichen auch Menschen mit hohem Pflegebedarf ein weitgehend selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben. Das kleinteilige Pflegearrangement bietet einen guten Anknüpfungspunkt für die kommunale Daseinsvorsorge, da es gut mit anderen Infrastruktur- und Pflegeangeboten zu kombinieren ist. Inzwischen ist die Nachfrage nach Plätzen in den Wohngemeinschaften vielerorts größer als das Angebot.
Doch unter welchen Bedingungen lassen sich Projekte erfolgreich initiieren und umsetzen bzw. was sind die Stolpersteine und Gelingensfaktoren für die Etablierung ambulant betreuter WGs? Die Fortbildung zeigt, welche Erfolge möglich sind, wenn die Kommunen zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den Pflegediensten und engagierten Angehörigen neue Wege gehen.

Zusätzlich zu unserer eigenen fachlichen Einführung freuen wir uns auf folgende Beiträge:
* Katharina Franzke, Geschäftsleitung, Northeimer Wohnungsbau GmbH und Thorsten Müller, Vorstand im Regionalverband Südniedersachsen, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zum Projekt "Q4 – Wohnen am Wieter in Northeim: Ambulant betreute Wohngemeinschaft, Quartierstreff, barrierefreie Wohnungen und Kita unter einem Dach"
*
Brunhilde Becker, Erste Vorsitzende Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V., referiert zu "Ambulant betreute Wohngemeinschaften - Risiken, Chancen und neue Ansätze"
* Dr. Birgit Deckers, Sozialmarktanalystin, Bank für Sozialwirtschaft/BFS Service GmbH, stellt "Schritte zur erfolgreichen Realisierung ambulant betreuter Wohngemeinschaften" vor.

Programm.
Anmeldung.

Die Kosten für die Fortbildung betragen 59,- Euro inkl. Seminarmappe (35,00 € für Mitglieder des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V., Bundesvereinigung).

Anmeldung bis zum 12.11.2019 bitte direkt auf unserer Website oder an anmeldung@neues-wohnen-nds.de.



Jetzt bewerben: "Projects for future - Neuer Klima- und Nachhaltigkeitsfonds" der Stiftung trias für Wohnprojekte

Wohnprojekte können sich bei der Stiftung trias um finanzielle Unterstützung von Umwelt-und Klimaschutzmaßnahmen rund um ihr Haus bewerben: Baumpflanzungen, Dachbegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen werden ebenso bezuschusst, wie zum Beispiel das Anlegen heimischer Hecken und Bienenweiden. Auch andere Ideen für ökologische Maßnahmen im Bereich Wohnen, die zum Schutz von Klima, Boden und Biodiversität beitragen, sind willkommen. Der Fonds umfasst im Jahr 2019 30.000 Euro.
Alle Projekte und Erbbaurechtsnehmerinnen und -nehmer der Stiftung trias sind aufgerufen, mitzumachen! Aber auch Genossenschaften und andere Wohnprojekte können sich bewerben.

Mehr Informationen.


Neue Förderung für Klein- und Mittelstädte in Niedersachsen:  "Zukunftsräume"

Das Landesprogramm fördert Städte und Gemeinden mit mind. 10.000 Einwohnern, in denen ein Grund- oder Mittelzentrum festgelegt ist. Sie übernehmen wichtige Versorgungsfunktionen für ihr Umland. Mit der Förderung soll die Ankerfunktion von Mittel- und Grundzentren in ländlichen Räumen gestärkt werden.

Für die Jahre 2019 und 2020 stellt das Land Niedersachsen zunächst insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl konkrete Projekte als auch Beratungsleistungen für die Ausarbeitung förderfähiger Maßnahmen. Die projektbezogene Förderquote liegt bei 60 Prozent, für Kommunen mit geringer Steuereinnahmekraft bei 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 75.000 und 300.000 Euro.

Der nächste Antragsstichtag ist für März 2020 vorgesehen. Die Projektlaufzeit beträgt maximal drei Jahre.

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Ideenwettbewerb: Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü60

Alt sein und alt werden hat viele Facetten und Gesichter. Genauso vielfältig sind die Stärken und Möglichkeiten älterer Menschen, die oft nicht im Rampenlicht stehen. Hier setzt der von Sozialministerin Carola Reimann initiierte Ideenwettbewerb „Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü 60“ an. „Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind im Vergleich zu früheren Generationen in der Regel vitaler, gesünder und besser ausgebildet. Viele haben ein Interesse daran, sich gesellschaftlich einzubringen. Wir suchen Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen stärken oder in denen ältere Menschen selbst aktiv werden wollen, um sich mit ihren Stärken in ihrem Umfeld einzubringen.

Ziel dieses Ideenwettbewerbes ist es, ein positives Bild vom Alter und vom Altern in der Gesellschaft zu fördern. Niedersächsische Kommunen, Verbände, Initiativen und Vereine können ab sofort bis zum 31. Dezember 2019 Projektideen beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung einreichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro und wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie können sich Kommunen (selbstständige Gemeinden, große selbstständige und kreisfreie Städte) bewerben. In der zweiten Kategorie werden niedersächsische Verbände, Initiativen und Vereine für ihre Ideen ausgezeichnet.

Mehr Informationen.


Bauliche Förderung von Gemeinschaftsräumen im KfW-Programm "Altersgerecht umbauen“

Für die Umgestaltung von bestehenden Flächen zu Gemeinschaftsräumen kann ein Kredit in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Dies gilt auch für den Anbau von Gemeinschaftsräumen an bestehende Wohngebäude. Antragsberechtigt sind insbesondere Investorengruppen, z.B. Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, aber auch Privatpersonen.
Alternativ dazu können private Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Mieterinnen und Mieter einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zur Höhe von max. 5.000 Euro erhalten, wenn sie Gemeinschaftsräume in bestehenden Wohngebäuden einrichten (sog. „Einzelmaßnahme“).

Mehr Informationen.
Zu den Informationen auf der Seite der KfW.


Wettbewerb: Deutscher Pflegeinnovationspreis 2020 zum Thema "Pflege im Quartier"

Der Dachverband Deutscher Pflegerat e. V. verleiht jährlich im Rahmen des „Deutschen Pflegetages“ den renommierten „Deutschen Pflegepreis“. 2017 wurde die Auszeichnung um den „Deutschen Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe“ ergänzt. Der „Deutsche Pflegepreis“ wird insgesamt in sechs Kategorien verliehen.

Thema des Pflegeinnovationspreises der Sparkassen-Finanzgruppe ist die "Pflege im Quartier". Gesucht sind Lebensräume, die so gestaltet sind, dass (ältere) Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und dort Unterstützung oder Pflege erhalten. Hierfür braucht es altersgerechten Wohnraum sowie Angebote häuslicher Pflege und Hilfe. Auch auf die gute Vernetzung der Generationen untereinander kommt es an. Wenn Menschen gemeinsam aktiv werden und sich gegenseitig unterstützen, stärkt das nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern jede Einzelne und jeden Einzelnen.

Stichtag für die Antragsabgabe ist der 30.11.2019. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Mehr Informationen.


Haus des Stiftens: Kostenlose Webinare für gemeinnützige Organisationen

In den kostenfreien Webinaren geben Fach- und Führungskräfte ihr Wissen weiter. Einige Themen: "Eine rechtssichere Satzung gestalten", "Rechtliche Grundlagen bei Veranstaltungen", "IT-Sicherheit und Datenschutz", "Pressearbeit ohne Pressemeldungen", "CIVICRM: Das open-source-CRM", "Wirkung planen und analysieren".

Mehr Informationen.


Innovativ: Moderne Wohngemeinschaften für ältere Menschen und Studierende in Köln

Ein neues Projekt der GWG Köln-Sülz eG und der Diakonie Michaelshoven: Ein barrierefreies Wohnangebot "Gemeinschaftliches Wohnen" in Köln-Sülz mit Service im eigenen Apartment und mit Gemeinschaftsräumen. Die Apartments sind öffentlich gefördert und für Seniorinnen und Senioren mit niedrigem Einkommen geeignet.

Das Konzept gleicht einer modernen Wohngemeinschaft und richtet sich an ältere Menschen ab 60 Jahren mit beginnendem Unterstützungsbedarf. Jedes Apartment hat einen eigenen Küchenbereich und ein barrierefreies Bad, darüber hinaus gibt es Räumlichkeiten, die gemeinsam mit den Nachbarn genutzt werden können – zum Beispiel eine Wohnküche. Mitmieter sind zwei Studierende aus Köln, die sich neben ihrem Studium um die Mieterinnen und Mieter bzw. das Gemeinschaftsleben in den Wohngemeinschaften kümmern.

Eine feste Ansprechperson im Haus berät zu Fragen rund um den Alltag und das Älterwerden. Im selben Haus befindet sich eine Tagespflege für Seniorinnen und Senioren, die auch von den Mieterinnen und Mietern  des Gemeinschaftlichen Wohnens  genutzt werden
kann. Zudem steht ein 24-Stunden-Hausnotruf zur Verfügung. Weitere Unterstützungsleistungen, z.B. für den Einkauf, für hauswirtschaftliche Hilfen oder pflegerische Unterstützung sind möglich.

Mehr Informationen zur Wohngemeinschaft.
Informationen zum Gesamtprojekt "anton und elisabeth" der GWG Köln-Sülz eG.


Achtung Spam:
E-Mails - nur scheinbar vom Niedersachsenbüro

Leider tauchen immer wieder E-mails mit dem Absender des Niedersachsenbüro auf, die jedoch nicht von uns verschickt wurden. Dort werden bspw. Links zu Rechnungen aufgeführt mit dem Hinweis, diese anzuschauen.
Bitte klicken Sie diese Links nicht an und löschen Sie die E-Mails!

Laut Aussage verschiedener IT-Expertinnen und Experten gibt es keine Möglichkeit, dagegen vorzugehen. Wir bitten Sie, uns im Zweifelsfall telefonisch oder per E-mail zu kontaktieren, bevor Sie einen Rechnungslink oder ähnliches öffnen.
Zur Information: Rechnungen versenden wir immer nur als pdf im Anhang einer E-mail (und auch nur, wenn Sie sich für eine unserer Veranstaltungen angemeldet haben), Links verwenden wir nur im Newsletter oder in unseren Rundmails im bekannten Design.



Termine

Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, 11.-13.10.19, Berlin

Weiterbildung für Wohnprojektgruppen: Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck: 11.-13.10. Berlin Kreuzberg, 25.-27.10. und 28.-30.12. Schloss Oberbrunn Nähe Chiemsee.

Mehr Informationen.



Treffpunkt Gemeinschaftliches Wohnen - Stammtisch Wohnen und Projektbörse, 14.10.19, Göttingen

Im „Treffpunkt Gemeinschaftliches Wohnen“ werden im informellen Rahmen Kontakte geknüpft, Informationen und Erfahrungen rund um Wohnprojekte in Stadt und Land ausgetauscht, Ideen zum selbstorganisierten Wohnen entwickelt. Wer einen ersten Einblick ins Thema bekommen möchte, Mitstreiterinnen und Mitstreiter sucht oder bereits in einem Wohnprojekt lebt und Wissen und Erfahrungen weitergeben kann, ist eingeladen zum "Treffpunkt Gemeinschaftliches Wohnen“, der sich als regelmäßiges offenes Angebot verstetigen soll.

Im Rahmen des vorhergehenden Treffens haben sich Wohngemeinschafts-Interessierte in vier Arbeitsgruppen für vier Projektstandorte in Göttingen und Umgebung zusammengefunden. Die Arbeitsstände der AGs werden am 14.10.19 vorgestellt. Ziel ist es, die Gruppen als „Interessengemeinschaften“ zu verfestigen.

Ort: Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, Göttingen
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Kontakt:
mobile wohnberatung südniedersachsen,
wohnberatungsmobil@f-a-g.de
www.wohnberatungsmobil.de



Fachforum "Genossenschaftlicher Förderzweck - Verständnis - Umsetzung - Kontrolle", 18.10.19, Berlin

Eine öffentliche Veranstaltung des Bundesvereins zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung.

Die Förderung ihrer Mitglieder und der Erreichung eines Nutzens für die Mitglieder macht das Wesen von Genossenschaften aus und unterscheidet die Genossenschaft grundlegend von allen anderen Kooperations- und Rechtsformen und ganz besonders von denjenigen mit dem Ziel der Gewinnmaximierung und Renditeerzielung.
Anhand verschiedener Beispiele aus unterschiedlichen Branchen soll diskutiert werden, wie der Mitgliedernutzen unter den gegenwärtigen und künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen identifiziert, umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Programm und Anmeldung.



Werkstatt "Präventionsnetze im Alter" der LVG & AFS Nds.e.V., 21.10.19, 10 - 15.30 Uhr, Hannover

Eine Veranstaltung der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS Nds. e.V.).

Integrierte kommunale Strategien zur Prävention und Gesundheitsförderung, sogenannte Präventionsketten, liegen für das Kindes- und Jugendalter vor. Was können wir von ihnen lernen und wie kann eine Adaption auf ältere Menschen im Sinne eines Präventionsnetzes gedacht werden? Welche Strukturen und Netzwerke für ältere Menschen gibt es schon und welche Akteure braucht es noch, um ein Präventionsnetz für ältere Menschen aufzubauen?
Diesen Fragen möchte die Werkstatt nachgehen. Der Fokus soll eher auf den „jüngeren Alten“ im Übergang vom Beruf in den Ruhestand und der aktiven Nacherwerbsphase liegen, insbesondere im ländlichen Bereich.

Informationen und Programm.



Symposium Dorfmoderation: "Immer mehr mischen mit!?", 05.11.2019, Göttingen

Eine Veranstaltung der Landkreise Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim sowie der HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Qualifizierung und Vernetzung von Dorfmoderatorinnen und -moderatoren in Südniedersachsen. Die Qualifizierung wird zurzeit weiterentwickelt, indem ein Vertiefungsmodul mit dem Titel "Dorf ist nicht gleich Dorf" angeboten und wissenschaftlich ausgewertet wird. Ziel der Tagung ist die Vorstellung dieses Curriculums einschließlich des Vernetzungskonzepts der Dorfmoderation in Südniedersachsen sowie der bundesweite Austausch dazu mit Kennern, Interessierten oder Liebhabern ähnlicher Konzepte.

Die Tagung richtet sich an Engagierte und Professionelle mit Interesse an dem Pilotvorhaben: an Dorfmoderatorinnen und -moderatoren, ehrenamtliche Dorfakteure, Gemeinde- und Ortsbürgermeister und Ortsbürgermeisterinnen, Landkreise, Verwaltungen aus der Region und überregional sowie an weitere Interessierte aus der Dorfplanung und der Wissenschaft.

Programm und Anmeldung.



Kongress „Betreutes Seniorenwohnen“ am 14.11.2019, Berlin

Im Rahmen des Kongresses werden sich Akteure zu neuen Entwicklungen im „Betreuten Wohnen“ austauschen. Als eine der bedeutendsten Wohnformen für ältere Menschen hat sich das „Betreute Wohnen“ zunehmend gewandelt, wie im Rahmen einer KDA/BFS-Studie deutlich wurde: Die Bewohnerschaft in dieser Wohnform ist älter und pflegebedürftiger geworden. Zudem bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner im betreuten Wohnen immer weniger Unterstützung durch ihre Angehörigen. Dementsprechend mussten viele dieser Wohneinrichtungen ihr Leistungsangebot neu ausrichten. Vielfältige neue Leistungen wurden mit dem „Betreuten Wohnen“ verknüpft und die Wohnangebote haben sich ins Quartier geöffnet. Welche weiteren Entwicklungen für die Zukunft notwendig sind, wird im Rahmen der Konferenz im Austausch verschiedener Akteure behandelt.

Informationen und Programm.



Fachtagung „Dauerhaft sicher wohnen“ am 15.11.2019, Leipzig

Eine Veranstaltung des wohnbund e.V.

In der aktuellen urbanen Wohnungskrise gibt es wieder ein stärkeres Interesse daran, diejenigen Akteure besonders zu fördern, die Wohnungswirtschaft nicht aus Profitstreben betreiben, sondern auf nicht-spekulative Eigentumsformen setzen und langfristig sichere Mietverhältnisse anbieten. Dafür steht der Begriff der Gemeinwohlorientierung.
Die diesjährige Wohnbund-Tagung widmet sich der Frage, mit welchen Strategien gemeinwohl-orientierte Akteure wie Genossenschaften und Stiftungen sowohl im Bestand als auch beim Neubau buchstäblich „Boden gutmachen“ können. Gegenstand der Tagung sind sind entsprechende Ansätze in der kommunalen Boden- und Förderpolitik und Instrumente wie Vorkaufsrechte. In Workshops soll über genossenschaftliche Konzepte zur Übernahme von Wohnungsbeständen und gelingende Modelle für den Neubau diskutiert werden.

Programm.



Open Neuland "Kleine Städte - große Bühne", 16.11.2019, Zeitz

Zu groß für ein Dorf und zu klein, um als „richtige“ Stadt durchzugehen, fallen kleine Städte häufig durch das Raster der Wahrnehmung von Politik, Planung, Unternehmen oder Zuzüglern. Open Neuland in Zeitz möchte diesen Städten eine Bühne geben, um in die Zukunft zu schauen und gemeinsam sichtbar zu machen, was kleine Städte für eine gute Entwicklung benötigen.
Einige Städte haben bereits ihre aktive Mitwirkung zugesagt: Tangerhütte, wo die Aktion „Dachschaden“ die ganze Stadt in Bewegung brachte; Buckow, das mit einer Bürgerbühne neue soziale Wege gehen möchte; Saalfeld, in dessen Mitte eine temporäre Sommerwerkstatt mit Geflüchteten für Integration und ungeahnte Aktionen sorgte; Freiberg, als „Engagierte Stadt“; Goldberg mit seiner Beteiligungsstruktur aus lokalen Räten und natürlich Zeitz, als Gastgeberin, die neue kulturelle Wege der Stadtentwicklung erprobt.

Programm und Anmeldung.



Vortragsveranstaltung: Europa und seine ländlichen Räume: Lebensräume gestalten, kreative Ideen entwickeln, 19.11.2019, Peine

Eine Veranstaltung des Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Die ländlichen Räume in Europa und auch in Niedersachsen sind vielfältig und verändern sich laufend. Der Landflucht auf der einen Seite stehen viele gute Modellprojekte und Ideen gegenüber, um die Zukunft in den ländlichen Räumen zu gestalten. Mit regionalen Handlungsstrategien und den EU-Förderprogrammen lassen sich innovative Impulse setzen. Ein Grundgedanke europäischer Förderpolitik ist es, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Menschen in Europa zu schaffen – unabhängig davon, wo sie wohnen.

Auf dem Lande tut sich was! Mobilität, der Ausbau der Breitbandversorgung, Handel, Handwerk, Produktion und Vermarktung regionaler Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Modelle des gemeinschaftlichen Wohnens sowie Freizeit- und Kulturangebote spielen eine zentrale Rolle, wenn Menschen in einer Region bleiben oder sich für eine Region neu entscheiden.
Fragen, die diskutiert werden sollen, sind z.B.:
- Welche Angebote werden heute schon in ländlichen Regionen gemacht?
- Sind innovative und nachhaltige Arbeitsplätze vorhanden?
- Welche neuen Lebensformen und Nachbarschaften im Alter sind denkbar?
- Werden Betriebe mitgenommen beim Schutz von Umwelt und Klima?
- Welche Perspektiven haben und ergreifen die landwirtschaftlichen Betriebe, um weiterhin angemessen im ländlichen Raum wirtschaften und leben zu können, wenn es in der klassischen Landwirtschaft nicht mehr weitergeht?

Informationen und Programm.



Vernetzungsveranstaltung "41 x Praktisch - Projekte Wissen Nutzen", 20.11.2019, Schwerte

Raus aus dem eigenen Sumpf. Die Welt nicht jedes Mal neu erfinden. Über den Tellerrand schauen. Sich mit Gleichgesinnten austauschen, voneinander lernen, sich vernetzen… im Rahmen von 41 x 10 Minuten geballtem Input, 15 Minuten Fragen und Antworten zu sehr konkreten Fragestellungen aus dem Projektalltag von Stadtentwicklungs-, Quartiers- und Wohnprojekten – das ist das Konzept der Wissens- und Vernetzungsveranstaltung „41 x Praktisch – Projekt Wissen Nutzen“. Erfolgreiche Projektakteure bringen nützliche Tipps, Wissen, Handwerkszeug und Hilfestellungen für den Projektalltag mit.

Nach „40 x Praktisch“ in 2018 werden in diesem Jahr wiederum über 150 engagierte Teilnehmende erwartet, die diesmal aus 41 Praxis-Inputs auswählen können, um sich für ihr Projekt fit zu machen.
41 x Praktisch ist die zweite Veranstaltung der gemeinsamen Veranstaltungsreihe vom Institut für Prozessarchitektur der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, von startklar a+b, der Rohrmeisterei Schwerte, der Montag Stiftung Urbane Räume und der Stiftung trias.

Informationen und Anmeldung.



Sozialgenossenschaften erfolgreich gründen, 20.-21.11.2019, Stuttgart

Eine Veranstaltung der Paritätischen Akademie Süd.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Rechtsform der Genossenschaft erlebt aktuell eine Renaissance. Sozialgenossenschaften in vielfältigen Facetten werden erfolgreich auf den Weg gebracht. Diese reichen von der Nachbarschaftshilfe über Sozial- und Seniorengenossenschaften hin zu Kindergärten oder inklusiven Kooperationen bis zu sozialverantwortlichen Formen gemeinschaftliches Wohnens oder anderen Ansätze der gemeinsamen sozialen Immobiliennutzung. Leitfäden, Tagungen und zahlreiche Neugründungen sind die Folge. Erfreulicherweise existieren auch finanzielle Unterstützungen für solche innovativen sozialgenossenschaftlichen Konzepte.

Praktisches Wissen über Neugründungen sowie die einzelnen Schritte von der Konzeptentwicklung bis zur Eintragung einer Genossenschaft ist allerdings wenig verbreitet. In dem Seminar werden die wichtigsten Anforderungen mit umfangreichen Gründungshilfen und -werkzeugen vermittelt. 

Informationen und Anmeldung.


Seminar: Öffentlichkeitsarbeit für Beteiligungs- und Engagementprojekte, 29.-30.11.2019, Dortmund

Das Seminar "Kommunikation als Herausforderung – Öffentlichkeitsarbeit für Beteiligungs- und Engagementprojekte" ist eine Veranstaltung der Stiftung Mitarbeit.

Die Veranstaltung ist praxisorientiert und richtet sich an Akteure aus Kommunen, Bürgergesellschaft, Vereinen und Verbänden, die Engagementprojekte und Beteiligungsprozesse organisieren und (mit)gestalten.

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unterstützen, eine auf ihre Projektinhalte zugeschnittene Strategie für gute Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen: Wie können wir gelingende, crossmediale Öffentlichkeitsarbeit gestalten? Wie sprechen wir die relevanten Zielgruppen an? Wie erreichen wir einen zielführenden Austausch? Wie schaffen wir Transparenz innerhalb von Beteiligungsprojekten und -prozessen? Und wie vermitteln wir Diskurse und Ergebnisse?

Informationen und Anmeldung.



Workshop: Wohnbiografien als Entscheidungshilfen, 17.01.2020, Göttingen

In Wohnbiografien werden bisherige Lebens- und Wohnsituationen sowie (Um-)Brüche sichtbar. Zugleich wird daraus auch erkennbar, woher die Wünsche an das zukünftige Wohnen kommen. Hat uns die gemütliche Villa Kunterbunt in der Kindheit geprägt oder eher das futuristische Raumschiff Enterprise? Wer sich in Kleingruppen mit Wohnbiografien beschäftigen möchte, um über die persönlichen Wohnwünsche für die Zukunft Klarheit zu bekommen, ist in diesem Workshop richtig! An diesem Abend wird die Gestaltung der eigenen Wohnbiografie angeleitet, in der Gruppe vorgestellt und gemeinsam reflektiert.

Zum Programm der Freien Altenarbeit Göttingen.



Vortrag und Diskussion: Wohnlokal, 20.01.2020, Göttingen

Wohnen im Dorf, leben im Dorf – die Pilotstudie WohnLokal und die Handreichung WohnLokal kompakt zeigen Faktoren auf, die zum Gelingen förderlicher Prozesse im Dorf beitragen. Es sind die engagierten Menschen im Dorf, funktionierende Netzwerke und pfiffig umgenutzte Gebäude, die zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. In dieser Veranstaltung werden wir kritisch auf die Pilotstudie und die Handreichungen schauen und ihre Praxistauglichkeit überprüfen.

Zum Programm der Freien Altenarbeit Göttingen.



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Tragen Sie Ihr gemeinschaftliches Wohnprojekt auf unserer Website ein

Sie haben ein gemeinschaftliches Wohnprojekt realisiert oder stehen kurz vor der Umsetzung? Auf der Website des Niedersachsenbüro finden Sie eine Übersicht niedersächsischer Projekte in unterschiedlichster Trägerschaft.
Dort besteht weiterhin die Möglichkeit, eigene Projekte
einzutragen und damit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch
der Projekte in Niedersachsen beizutragen!

Zur Web-Übersicht gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Niedersachsen.

Bestellung und Download Broschüre "Der Wohnprojekte-Atlas. Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Niedersachsen".

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Dipl.-Ing. Andrea Beerli
Arbeitsbereich Neue Wohnformen und verbindliche Nachbarschaften
NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter
FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung

Wenn Sie diese E-Mail (an: beerli@neues-wohnen-nds.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter
Hildesheimer Str. 15
30169 Hannover
0511/ 16 59 10- 80
info@neues-wohnen-nds.de
www.neues-wohnen-nds.de

FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung
www.fgw-ev.de
Dr. Josef Bura, Vorstand
Vereinsregister Amtsgericht Hamburg Nummer 13509
St.nr. 25/206/41090
(Spenden-) Konto 8446100, BLZ 25120510, Bank für Sozialwirtschaft Hannover
IBAN: DE 6125 1205 1000 0844 6100 BIC: BFSW DE33 HAN